Thimo, 2. Lehrjahr
Fachhochschulreife

Thimo weiss, was er will.

zum Interview: Michaela

„Man kann sehen, wenn es ein gelernter Maler gemacht hat.“

Mir gefällt an dem Beruf, dass er kreativ ist. Durch die Ausbildung merkt man, was bei unserem Handwerk alles dahintersteckt. Es ist viel mehr, als mal eben mit der Rolle über die Wand gehen. Viele denken ja, das wäre einfach und sie könnten es selber. Aber wenn man dann genau hinguckt, sieht man meistens, es ist nicht wirklich gut geworden.

 

„Ich kann auf meine eigene Arbeit stolz sein.“

Auf dem Malboden lernen wir die verschiedenen Techniken und können sie selbst anwenden. Wenn etwas direkt funktioniert, ist das toll und man freut sich, dass es gut aussieht. Wenn es nicht gleich klappt, können wir so lange üben und probieren, bis wir es draufhaben. Gut ist, dass wir in unserem Betrieb auch an die Arbeiten rangelassen werden, dass unsere Chefs uns etwas zutrauen. Wenn ich an einer Fassade vorbeikomme, bei der ich mit gestrichen habe, kann ich sagen: „Sieht gut aus!“ Das ist ein tolles Gefühl.

 

„Mit der Ausbildung habe ich viele Möglichkeiten.“

Handwerker, die etwas können, werden immer gebraucht. Ich will später den Meister machen und vielleicht in einem Betrieb Lehrlinge ausbilden. Oder ich mache mich selbstständig und baue meinen eigenen Betrieb auf. Ich kann auch noch Design studieren, das geht schon mit dem Gesellenbrief, und mit dem Meisterbrief natürlich auch.

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